Projekt 2 (Karl & Karl) – Propaganda PI | InternetRadio

Propaganda PI

Um einen Propaganda Sender erfolgreich zu hosten benötigt es folgendes Equipment:

  • Raspberry PI
  • 20 cm Antenne
  • PiFM Software

Antenne und Raspberry PI

  • Grundsätzlich kann jeder Kupferdraht für die Antenne verwendet werden. Am besten eignet sich ein normales Kabel mit zwei weiblichen Anschlüssen. Die Antenne wird an dem GPIO 4 angeschlossen. Mit einer 20cm Antenne kann in etwa 100 Meter ausgestrahlt werden.

antenne

Software PiFM

  1. Als nächsten Schritt wird die benötigte Software heruntergeladen mit folgendem Befehl

                          wget http://www.icrobotics.co.uk/wiki/images/c/c3/Pifm.tar.gz

  1. Mit dem nächsten Befehl wird das Archiv entzippt

                          tar –xzf Pifm.tar.gz

  1. Nun kann mit dem Broadcast begonnen werden

                 Sudo ./pifm sound.wav 108.0

./pifm startet das Skript. Danach folgt die *.wav Datei welche abgespielt werden soll. Als dritter Parameter folgt die FM Frequenz.

Es können auch MP3 abgespielt werden. Dazu wird folgender Befehl benötigt

                 ffmpeg -i input.mp3 -f s16le -ar 22.05k -ac 1 – | sudo ./pifm –

Oder es kann die Sounddatei auch in Stereo ausgegeben werden.

                 sudo ./pifm left_right.wav 103.3 22050 stereo

 Mittlerweile ist auch ein komplettes Image für einen Radio verfügbar. Mit diesem Image kann automatisch Musik abgespielt werden. Man überspielt einfach die Musik auf die SD Karte. Danach editiert man die pirateradio.config mit der gewünschten Frequenz. Es kann auch Shuffle und Repeat ausgewählt werden. Folgendes Image ist hier verfügbar.

http://makezine.com/projects/make-38-cameras-and-av/raspberry-pirate-radio/

Wie ist das möglich?

Die Raspberry Hardware kann an seine GPIO Pins ein Spread-Spectrum-Taktsignal abgeben um eine Energie für eine UKW Frequenz zu erzeugen. Das bedeutet es wird einfach ein 20cm Draht benötigt, in den GPIO 4 angebunden und die Software gestartet.

INTERNETRADIO

Um zu prüfen, ob der nötige Audio-Treiber geladen ist, öffnen Sie ein Terminal und geben dort den Befehl lsmod ein. In der Ausgabe sollte das Modul „snd_bcm2835“ auftauchen. Wenn das nicht der Fall ist, dann geben Sie den Befehl sudo modprobe snd_bcm2835 ein und sehen danach erneut nach.

Das Kernstück des Internetradios sind der Music Player Daemon und der Music Player Client. Diese installieren Sie mit dem Befehl sudo apt-get install mpd mpc.

Installieren Sie danach die MP3-Co­decs mit dem Befehl sudo apt-get install mpg321 lame.

Damit haben Sie schon alles, was Sie für den Empfang von Webradiosendern benötigen – bis auf die Sender.

Für einen ersten Test geben Sie mpc add http://mp3.live.tv-radio.com/franceinfo/all/franceinfo.mp3 ein, gefolgt von mpc play. Sie hören französisches Webradio. Um es wieder zu beenden, verwenden Sie mpc stop.

Die meisten Radiosender senden jedoch in Form einer Playlist mit der Dateiendung PLS oder M3U. Diese versteht mpd aber nicht, sodass Sie einen kleinen Umweg nehmen müssen.

Für Lounge FM schließlich verwenden Sie  die Adresse http://80.237.156.13/lounge-at. Wenn Sie alle gewünschten Sender erfasst haben, dann speichern Sie die Liste mit mpc save my_radios.

Anschließend zeigt mpc playlist die Liste der Sender an, mpc play 2 spielt den zweiten Sender der Liste und mpc next wechselt zum nächsten Stream. Um die Playlist zu löschen, geben Sie mpc clear ein.

Die Apps MPoD für iPhone sowie MPDroid für Android machen das Smartphone zur Fernbedienung für Ihr Rasp­berry-Radio.

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